Lassen Sie sich was erzählen!

In meinen Hörbüchern erzähle ich Ihnen persönlich meine Geschichten aus dem alten und mit den "18 Mördersongs" auch aus dem neuen Wien. Als Erzähler schlüpfe ich in zahlreiche Gestalten - vom brummigen Inspector Joseph Maria Nechyba bis hin zum naiven Dienstmädel, vom Beobachter einer Messerstecherei am Gürtel bis hin zum U-Bahn-Fahrer, der seinen Dealer trifft. Ich wünsche Ihnen spannende Hörreisen und viel Vergnügen!

Loibelsbergers kriminelles Wien

Die Idee für dieses Projekt kam mir letztes Jahr im Oktober, als ich Tom Waits hörte und in der Zeitung von einer Messerstecherei am Gürtel las. Plötzlich hatte ich die Vision, einen Songzyklus zu schreiben, der auf wahren Begebenheiten beruht. Keine erfundenen Geschichten, sondern echte. Das pralle Leben. So entstand der erste Song: messerstich.

Weihnachten 2013 wurde ein Mann verhaftet, der zwei Wochen zuvor seine Nachbarin erstochen hatte (nachbarinnen blues). Im Neuen Jahr entdeckten Jugendliche eine Leiche (im skaterpark), eine Woche später explodierte in der Nacht in Ottakring in einem BMW eine Handgranate (bumbumbum bmw). Ein paar Tage später entwendete ein Mann einem Polizisten die Dienstpistole, schoss um sich und flüchtete (her damit, mit der pistole). Zur gleichen Zeit fand in Wien ein Mordprozess statt: Eine 85-jährige, gehbehinderte Frau war daheim mit einer ihrer Krücken niedergeschlagen und danach mit einem Kuchenmesser erstochen worden. Die Täterin: eine frühere Putzfrau des Opfers (kaffee & kuchenmesser). Ende Jänner 2014 gab es auch einen Prozess wegen eines Nachbarschaftsstreits, bei dem ein 68-jähriger Mann einem 41-jährigen mit einem Baseballschläger klaffende Kopfwunden zugefügt hatte (gassi gehen).

Anfang Februar stellte der Polizeihund Cantor albanische Einbrecher in einer Schrebergartensiedlung (der cantor) und Anfang März konnten brutale Raubüberfälle auf alte Damen, die im Oktober 2013 begonnen hatten, geklärt werden (a weh, a wappler, a scheißfigur). Mitte Februar beobachtete ein Bauarbeiter, wie im Haus gegenüber ein Vater seine kleine Tochter missbrauchte. Der Bauarbeiter filmte die Tat mit seinem Handy und übergab den Film der Polizei (da papa). Ende Februar wurde ein russischer Auftragsmörder in Wien-Landstraße von der Wega verhaftet (die russn) und in einem Stiegenhaus eine Frau von ihrem Exmann erschossen (stiegenhaus blues). Mitte März ereignete sich in der Nacht im 21. Bezirk ein Handyraub (hast a handy?).

Am 1. April wurde ein Mann um 00.15 Uhr bei einem Zigarettenautomaten von einem Fremden mit einem Messer attackiert (tramhapert). Eine Woche später konnte mittels eines Fahndungsfotos ein Serienräuber von einem Justizwachebeamten identifiziert werden. Mindestens 3 Raubüberfälle hatte dieser Mann, als Freigänger, als er kurz aus dem Gefängnis herausdurfte, verübt (häfnurlaub). Anfang April fand auch eine Droggenrazzia in der Wiener U-Bahn statt, bei der 31 Personen festgenommen wurden (u-bahn fahren is a spaß). Auf dem Straßenstrich in Liesing versuchte Mitte April ein Freier eine Prostituierte mit Falschgeld zu bezahlen (die strichkatz & der falsche fufz’ger).

In Summe dokumentieren diese 17 Songs einige kriminelle Vorkommnisse während eines halben Jahres in Wien. Da ich meine Heimatstadt liebe und deshalb den Song-Zyklus nicht mit einem kriminellen Text beenden wollte, bildet eine „mörderisch“ schwarze Liebeserklärung den Abschluss: daham is daham.

 

Naschmarktmorde

4 Audio-CDs
ca. 320 Minuten
ISBN 978-3-902727-14-5

http://www.monoverlag.at/2013/die-naschmarkt-morde/

 

Todeswalzer

4 Audio-CDs
ca. 320 Minuten
ISBN 978-3-902727-49-7

http://www.monoverlag.at/category/produktionen/romane/?shop=1

 

"Todeswalzer" - Hörbuch der Woche, WDR5:

„Autor Loibelsberger beherrscht die Wiener Mischung aus Gelassenheit, Grantelei, und schwarzem Humor.“ 

 http://www.wdr5.de/sendungen/buecher/hoerbuchderwoche/loiblsberger104.html

 

Kritiken zu den "Naschmarktmorden": 

"Mit krimineller Energie liest Gerhard Loibelsberger seinen Roman selbst, hörbar mag er seine Figuren, und verkörpert virtuos und unterhaltsam polternde Polizisten, lispelnde Mägde, kreischende Marktfrauen, Adlige und Ganoven.“

WDR 3

WDR3 Buchrezension - mp3

 

„Nun hat Loibelsberger seinen Krimi selber eingelesen. Was anfangs erstaunt ... Doch dann, in den immer zahlreicheren Dialogen, erweist er sich als Stimmakrobat.“

DER STANDARD

 


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